Jeden Tag ein bisschen gießen fühlt sich richtig an — ist aber meist der größte Fehler. Falsche Bewässerung schadet Rasen und Pflanzen oft mehr, als gar nicht zu gießen. Hier die wichtigsten Grundregeln.
Selten, dafür gründlich — statt täglich wenig
Wer täglich nur oberflächlich gießt, erzieht flache Wurzeln, die bei der nächsten Hitzewelle sofort welken. Besser: seltener, dafür durchdringend gießen — so wächst die Wurzel tief in den Boden und der Rasen wird hitzeresistenter.
- Früh morgens gießen (weniger Verdunstung)
- Selten, aber durchdringend (ca. 15–20 l/m² pro Woche im Sommer)
- Gezielt an die Wurzel, nicht nur aufs Blatt
- Mittags in der prallen Sonne gießen (Verbrennungsgefahr)
- Täglich nur oberflächlich
- Abends spät gießen (fördert Pilzbefall über Nacht)
Wie erkenne ich, ob mein Rasen wirklich Wasser braucht?
Ein einfacher Test: Betreten Sie den Rasen. Bleiben die Fußabdrücke lange sichtbar und richten sich die Halme nicht schnell wieder auf, ist es Zeit zu gießen. Steht der Rasen dagegen schnell wieder aufrecht, reicht die aktuelle Feuchtigkeit noch.
- Selten und durchdringend gießen statt täglich oberflächlich
- Früh morgens ist der beste Zeitpunkt
- Ca. 15–20 l/m² pro Woche im Sommer als Richtwert
Im Rahmen der Gartenpflege im ABO behalten wir Bewässerungsbedarf und Zustand Ihres Gartens laufend im Blick — Sie müssen nicht selbst raten, wann es Zeit ist.
